Phantom Manor
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[Bearbeiten] Allgemeines
| Phantom Manor | |
|---|---|
| Typ | Geisterbahn |
| Kategorie | "Dark Ride" |
| Hersteller | Vekoma / Eagle Enterprises |
| Eröffnung | 1992 |
| Länge | 240 m |
| Fahrtzeit | 06:30 min |
| Kapazität | 2340 Personen pro Stunde |
| Zahl der Fahrzeuge | 130 |
| Kapazität pro Fahrzeug | 2 |
| Wartezeit | kurz |
|
Mindestalter 8 Jahre (DLRP-Empfehlung) | |
Die Attraktion wurde 1992 im Themenbereich „Frontierland“ eröffnet. Das Haus wurde im Stil des Second Empire der Viktorianischen Architektur gestaltet, wie man es zum Beispiel aus den Film "Psycho" kennt.
Sie ähnelt im Aufbau einer Geisterbahn, mit dem Unterschied, dass die Fahrgäste hier nicht erschreckt, sondern vielmehr unterhalten und durch eine Vielzahl von ausgeklügelten Illusionen "verzückt" werden sollen.
Die Einleitung der Attraktion wird zu Fuß durchquert, die Hauptattraktion selbst wird in einem von Disney konzipierten Endlostransportsystem namens Omnimover durchfahren.
[Bearbeiten] Beschreibung der Attraktion
Nachdem der Wartebereich überwunden wurde, wird man von Parkangestellten in der Verkleidung eines Dienstmädchens oder eines Butlers gruppenweise durch das Foyer in einen achteckigen Raum, den „Stretching Room“ geführt. Hier begrüßt der „Ghost Host“ (Geist-Begleiter) die Besucher und lenkt ihren Blick auf vier zunächst harmlos scheinende Porträts, die sich beim Hochziehen, also „stretchen“ der äußeren Wand als Katastrophenbilder herausstellen, zum Beispiel zeigen sie einen Mann, auf einem mit Dynamit gefüllten Fass mit brennender Zündschnur stehend, oder ein auf einem Drahtseil balancierendes junges Mädchen über einem hungrigen Krokodil mit geöffnetem Maul. Nach einer kleinen, effektvollen Gruseleinlage mit Blitzen und Donner, verlassen die Besucher den „Stretching Room“ wieder. Dieser ist in Wirklichkeit ein Aufzug, der die Gäste in die Untergrundebene befördert.
Hier passieren die Besucher die „Portrait Gallery“, in der Porträts hängen, die bei jedem Blitz eines künstlichen Gewitters durch gegenüberliegende Fenster ihr wahres Motiv offenbaren. So wird zum Beispiel aus dem Gesicht einer hübschen Dame beim Aufleuchten eines Blitzes eine grässliche Geisterfratze. Weiterhin fällt der Blick der Besucher in der Bibliothek auf grimmig schauende Büsten, welche die Gäste beim Vorbeigehen mit ihren Blicken zu verfolgen scheinen.
Nun gelangen die Besucher zur Ladezone, von der sie in die Wagen einsteigen. Die Gondeln haben Verdeck-ähnliche Rückenlehnen mit eingebauten Lautsprechern, aus denen die weitere Beschallung der Attraktion fortgesetzt wird. Außerdem werden die Gondeln während des Fahrtverlaufes gedreht, so dass der Blick automatisch auf die jeweils abgespielte Szene gelenkt wird.
Vorbei am "endlosen Korridor, weiteren Spukerscheinungen (z.B. Bücher, die sich im Regal bewegen), geht es in den „Séance Circle“, einem runden Raum, in dem Musikinstrumente in der Luft schweben und in dessen Mitte ein großer, runder Tisch steht. Darauf befindet sich eine Kristallkugel, in welcher der Kopf des Mediums „Madame Leota“ erscheint, die wiederum mit magischen Formeln andere Geister und Dämonen beschwört, während die Instrumente Töne von sich geben.
Im darauffolgenden Ballsaal, den die Gondeln über eine Spirale in Form einer Wendeltreppe erreichen, beginnen sich die von „Madame Leota“ soeben gerufenen Geister zu „materialisieren“, sie feiern und tanzen zu disharmonischer Musik.
Gleich danach führt die Fahrt auf den Dachboden. Hier wartet „Constance the Bride“ seit Jahren vergeblich auf ihren Bräutigam. Inmitten des Gerümpels tauchen hier und da plötzlich die Köpfe der vermeintlichen zukünftigen Ehemänner auf, die nun auch Gespenster sind, und verschwinden genauso schnell wieder, jedoch nicht ohne der Braut das Hochzeitsversprechen „Ja, ich will!“ zuzurufen.
Durch das Fenster und über den Balkon des Dachbodens geht es nun auf den Friedhof. Hier kündigt sich erneut das immer wiederkehrende Hauptthema der Attraktion an, das Lied „Grim Grinning Ghosts“. Nachdem die Gondeln das Friedhofstor passiert haben, fällt der Blick der Fahrgäste auf weitere Animatronics in Gruselgestalt.
Kurz bevor das Ende der Fahrt erreicht ist, erscheinen noch drei weitere Geister, die "Trampenden Geister" Phineas, Ezra und Gus, die am Rand der Strecke stehen und auf Mitnahme warten. Nachdem die Besucher vom „Ghost Host“ zurückbegrüßt werden, verlassen sie die Wagen und begeben sich zum Ausgang, wo noch einmal die Stimme von „Madame Leota“ erscheint, die auf ein baldiges Wiedersehen hofft und die Gäste daran erinnert, beim nächsten Mal ihre Sterbeurkunden mitzubringen.


