Indiana Jones and the Temple of Peril
| Indiana Jones and the Temple of Peril | |
|---|---|
| Typ | Stahlachterbahn |
| Hersteller | Intamin AG |
| Eröffnung | 30.07.1993 |
| Länge | 600 m |
| Abfahrt | 16 m |
| Fahrtzeit | 01:30 min |
| Kapazität pro Fahrzeug | 12 |
| Indiana Jones et le Temple du Péril | |
[Bearbeiten] Geschichte
Indiana Jones et le Temple du Péril war die erste Achterbahn in einem Disney Park, die über einen Looping verfügte. Die Streckenlänge beträgt ca. 600m. Von der Spitze des Tempels in gut 16m Höhe hat man einen wunderbaren Blick über den Disneyland Park. Zur offiziellen Eröffnungsfeier der Bahn im Dezember 1993 erschien George Lucas persönlich. Eine Bahn mit gleichem Streckenverlauf gibt es auch im Tokyo's Disney Sea - Raging Spirits. Die Attraktion kann in 10 Minuten etwa 100 Fahrgäste befördern. Bis zum Jahr 2000 verfügte die Attraktion über eine atemberaubende Abendbeleuchtung in Form von brennenden Fackeln. Diese wurden jedoch im Jahr 2000 von ihrem Dienst alltäglichen entbunden. Allerdings sind die Fackeln seit Mitte 2006 wieder öfter in Betrieb. Allerdings nicht jeden Abend.
Zeitweise fuhr die Bahn sogar rückwärts, was eine ganz besondere Art von Thrill bedeutete. Leider hatten aber viele Parkbesucher dadurch das Interesse an der Bahn verloren. Und die Besucherzahlen der Achterbahn gingen starkt nach unten. Seit ihrem Umbau auf vorwärts ist Indiana Jones et le Temple du Péril wieder so beliebt, wie seit der Eröffnung.
[Bearbeiten] Die Fahrt
Erleben Sie ein turbulentes Abenteuer in einem rasenden Minenwagen inmitten einer verfallenen Tempelruine!
Nachdem Sie sich in die hinterste Ecke des Dschungels im Adventureland vorgekämpft haben, stehen Sie vor dem Eingang zu einer der aufregendsten Fahrten des Disneyland Parks. Treten Sie in die Fußstapfen von Indiana Jones und begeben Sie sich auf den Weg, das Geheimnis einer verschollenen Expeditionsgruppe zu lüften, die vor einiger Zeit aufbrach, um den einst prachtvollen "Temple du Peril" zu erforschen.
Sie betreten einen dicht bewachsenen Dschungelpfad, und das Zeitrad dreht sich schlagartig zurück. Wir schreiben nun die 40er Jahre. Genau die Zeit, in der Indiana Jones seine Kreuzzüge und Entdeckungsreisen unternahm. Der enge Pfad führt durch ein verlassenes Camp, in dem Sie Geländewagen, Zelte und weitere Überbleibsel der vermissten Expeditionsteilnehmer passieren. In der Ferne können Sie die Geräusche der umherirrenden Minenwagen wahrnehmen. Schneller als es Ihnen lieb sein wird ist es soweit - der Eingang zu dem verfallenen Tempel, in dem der dort einst verehrte Gott noch ein dunkles Unwesen zu treiben scheint, ragt verfallen und bedrohlich vor Ihnen auf. Zwei steinerne Kobras, die gefährlich ihre spitzen Zähne zeigen, bewachen den Eingang. Wenn Sie sich trauen, betreten Sie nun den Tempel. Nach einem steilen Aufstieg geht es sogleich hinab in die Tiefen der Ruine.
Bevor Sie sich versehen sitzen Sie bereits in einem der Minenwagen, und nun gibt es kein Zurück mehr. Langsam aber unaufhaltsam bewegt sich der Zug zur Spitze des Tempels. Immer noch ist kein Lebenszeichen von den Teilnehmern der Expedition zu sehen. Das wird aber in genau diesem Moment zur Nebensache - denn der Minenwagen scheint die Kontrolle zu verlieren und eine wilde Achterbahnfahrt beginnt. Werden sie dem Tempel jemals wieder entkommen?
[Bearbeiten] Tipps
Die Attraktion ist für kleine Kinder ungeeignet. Kinder ab 1,40m Größe, die Geschwindigkeit und turbulente Fahrten mögen, werden hier sicher auf ihre Kosten kommen.
Diese Attraktion ist an das Fastpasssystem angebunden.
Die Wartezeiten an dieser Attraktionen haben seit dem Zeitpunkt der Eröffnung 1993 erst etwas nachgelassen. In der Zeit als Rückwärtsachterbahn sogar noch mehr. Inzwischen sind die Wartezeiten aber wieder im Bereich einer halben Stunde. Natürlich wird man zur Hauptsaison immer noch länger stehen als in der Nebensaison und damit läßt sich festhalten, daß sich die Zeiten früh morgens oder am späten Abend für eine Fahrt am besten eignen.
Gegenüber des Ausgangs der Attraktion kann man in der Temple Traders Boutique u.a. Zubehör fürs Forscherleben und die üblichen Parksouvenirs erstehen.